Künstler und Könner von Beuys bis Brüll
Meerbusch - wo die Kunst zu Hause ist
"Kunst ist ein Beitrag zur Steigerung des Menschlichen", sagte einmal der österreichische Schriftsteller Robert Musil. Die Stadt Meerbusch hat die Kraft der Kunst früh erkannt. Bildende Künstler werden auch bei städtischen Bauten sowie bei der Grün- und Landschaftsgestaltung eingebunden. Zahlreiche Künstler schätzen Meerbusch als Platz zum Arbeiten. Der Maler und Bildhauer Ewald Mataré (1887 bis 1965) lebte und arbeitete viele Jahre lang in Büderich und war Lehrer von Joseph Beuys. Eines der wenigen Kunstwerke von Beuys im öffentlichen Raum ist in Meerbusch zu sehen: das Auferstehungssymbol mit Holztor im Alten Kirchturm von Büderich. In der Lanker Teloy-Mühle zeigen die fünf Meerbuscher Künstlervereinigungen ihre Jahresausstellungen.
Stellvertretend für viele namhafte Künstler in Meerbusch sei Will Brüll genannt, der die Osterather Windmühle zu seinem Arbeitsplatz auserkoren hat. Seine Stahlplastiken genießen internationale Anerkennung. Sein jüngstes Werk: die zweiteilige Plastik "Große Raumschwinge", geschaffen zum 30jährigen Bestehen der Meerbuscher Städtepartnerschaft mit Fouesnant in der Bretagne.
Dem Meerbuscher Kulturkreis als Sponsor verdankt die Stadt wunderschöne Brunnen, die Jahr für Jahr unmittelbar nach Ostern zu sprudeln beginnen. Nicht nur bei den kleinen Meerbuschern beliebt: der Kinderbrunnen von Michael Franke, Blickfang vor der Mauritius-Schule in Büderich.

Bronzeskulptur "Die Hockende"
von Wolf Spemann an der Poststraße

Stumme Kunstzeugen: Axel Olejniks
Braumgrafik im Herrenbusch
